CO₂-Sensor an der Wand in einem modernen Büro – Raumluftqualität am Arbeitsplatz messen

CO₂ am Arbeitsplatz richtig einordnen, messen und Lüftung intelligent regeln

Stickige Raumluft entsteht oft unbemerkt. Die Konzentration lässt nach, Besprechungen fühlen sich anstrengender an und nicht selten kommen Müdigkeit oder Kopfschmerzen hinzu. Gleichzeitig bleibt unklar, ob tatsächlich zu wenig Frischluft vorhanden ist – oder ob es nur ein subjektives Empfinden ist.

Genau hier bietet CO₂ einen klar messbaren Anhaltspunkt. Nicht als Warnsignal für giftige Luft, sondern als Indikator dafür, wie gut Luftwechsel und Raumnutzung zusammenpassen. Sobald Werte sichtbar werden, ersetzt eine fundierte Grundlage das Bauchgefühl – und sinnvolle Maßnahmen lassen sich gezielt umsetzen.

Schon moderat erhöhte CO₂-Konzentrationen können die Leistungsfähigkeit beeinflussen. Eine konstant gute Raumluft wirkt sich daher nicht nur positiv auf das Wohlbefinden aus, sondern unterstützt auch produktives Arbeiten im Büroalltag.

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Warum CO₂ im Büro ein sinnvoller Indikator ist

CO₂ entsteht in Innenräumen in erster Linie durch die Atemluft der anwesenden Personen. Steigt die Konzentration spürbar an, bedeutet das in der Praxis fast immer, dass der Luftaustausch nicht zur aktuellen Belegung passt.

Im Komfortbereich gilt CO₂ daher nicht als Schadstoff, sondern als pragmatischer Stellvertreter für Luftqualität. Er zeigt zuverlässig, ob ausreichend Frischluft zur richtigen Zeit im Raum ankommt.

Wichtig: CO₂ ist kein „Giftgas". Im Bürokontext dient es als Steuergröße – es zeigt, ob der Außenluftanteil zur aktuellen Nutzung passt. Erst bei dauerhaft sehr hohen Konzentrationen (weit über dem Bürobereich) treten gesundheitsrelevante Effekte auf.

Besonders in Bürogebäuden schafft diese Messbarkeit Klarheit. Fensterlüftung nach Gefühl, starre Zeitprogramme oder ungünstig platzierte Sensoren führen häufig zu ineffizientem Betrieb. Im Winter geht dabei Energie verloren, in Besprechungsräumen kommt Frischluft oft zu spät. Eine bedarfsgerechte Steuerung auf Basis realer Werte sorgt für stabilen Komfort und nachvollziehbare Entscheidungen.

Grenzwerte, Zielwerte und was sie im Büroalltag bedeuten

Bei CO₂ ist es wichtig, gesetzliche Mindestanforderungen von praxisnahen Orientierungswerten zu unterscheiden. Während Vorschriften vor allem Rahmenbedingungen für Raumklima und Lüftung vorgeben, helfen Zielwerte dabei, Luftqualität im Alltag sinnvoll zu bewerten und zu steuern.

Orientierungswerte für Büros

CO₂-Bereich Bewertung Handlungsempfehlung
< 800 ppm Sehr gute Luftqualität Optimaler Betrieb – keine Maßnahme nötig
800–1.000 ppm Akzeptabel Beobachten, bei steigender Tendenz Lüftung erhöhen
ab ca. 1.000 ppm Lüftung empfohlen Aktiv lüften oder automatische Regelung auslösen
> 1.200 ppm Spürbare Komforteinbußen Sofortige Frischluftzufuhr – Konzentration und Wohlbefinden sinken

CO₂ ist dabei kein Gesundheitsgefahrstoff, sondern ein Hinweis auf Luftwechsel und Raumnutzung. In der Praxis hat sich bewährt, spätestens im Bereich von 800 bis 1.000 ppm zu reagieren, um dauerhaft hohe Werte gar nicht erst entstehen zu lassen.

Rechtlicher Rahmen: In Österreich liefert die Arbeitsinspektion praxisnahe Orientierung zu Raumklima und CO₂-Zielwerten als Indikator für ausreichende Außenluft. In der Praxis zählt aber vor allem, daraus ein umsetzbares Konzept zu machen.

CO₂ richtig messen: Sensorik, Platzierung und Inbetriebnahme-Checkliste

Für zuverlässige Messungen wird in der Raumlufttechnik heute überwiegend NDIR-Sensorik(Non-Dispersive Infrared) eingesetzt. Diese Infrarotmessung liefert stabile und langfristig präzise Ergebnisse.

Welcher Sensortyp passt?

Zum Einsatz kommen einfache CO₂-Ampeln zur Orientierung, mobile Datenlogger für temporäre Messkampagnen oder fest installierte Sensoren für die automatische Regelung. Entscheidend ist dabei weniger der Gerätetyp als die Qualität der Platzierung und Inbetriebnahme.

Inbetriebnahme-Checkliste: Sensorplatzierung

  • Montage in Atemhöhe  – repräsentativ im Aufenthaltsbereich, nicht in der Nähe von Decken oder Boden.
  • Nicht direkt an Fenstern, Türen oder Luftauslässen  – sonst misst der Sensor Zuluft statt Raumluft.
  • Keine „toten Ecken"  – der Sensor muss die typische Luftqualität im genutzten Bereich erfassen.
  • Regelmäßige Funktionskontrollen  – Kalibrierstrategie festlegen und dokumentieren.
  • Monitoring mit Warnschwellen  – Trendübersichten helfen, problematische Räume frühzeitig zu erkennen.

Sind Messwerte verlässlich, lässt sich der Schritt von der Anzeige zur automatischen Steuerung sauber umsetzen.

CO₂-Sensor von drexel und weiss Automatische Luftqualitätserfassung und Volumenstrom-Anpassung – für bedarfsgerechte Regelung im Büro.

Von der Messung zur automatischen Lüftung: Systemaufbau und Regelstrategie

CO₂ sichtbar zu machen ist nur der erste Schritt. Für dauerhaft gute Luftqualität braucht es eine direkte Verbindung zwischen Messwert und Luftmenge. In der Praxis läuft das über Sensoren, einen Regler oder ein Gebäudemanagementsystem und die angeschlossene Lüftungstechnik mit variabler Volumenstromregelung.

Häufig kommen kompakte Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung zum Einsatz, die ihre Leistung je nach CO₂-Konzentration automatisch anpassen.

So funktioniert die Regelkette

1 CO₂-Sensor erfasst die aktuelle Konzentration im Raum (z. B. via NDIR-Messung).
2 Regler vergleicht den Messwert mit dem Zielwert (typisch: ~800 ppm) und berechnet die nötige Luftmenge.
3 Lüftungsgerät passt an  – stufenlos oder in definierten Leistungsstufen, je nach Raumtyp und Belegung.
4 Ergänzende Logik sorgt für robusten Betrieb: Zeitprogramme, Fensterkontakte, manuelle Übersteuerung.

drexel und weiss kombiniert dafür präzise Sensorik mit energieeffizienten Lüftungssystemen, die Frischluft bedarfsgerecht zuführen und gleichzeitig Wärmeverluste minimieren. Die Einbindung erfolgt je nach Projekt über analoge Steuersignale oder über zentrale Gebäudetechnik – etwa via psiioSYSTEM.

Regelung nach Raumtyp

  • Besprechungsräume reagieren schnell auf steigende Werte – kurze, starke CO₂-Peaks erfordern eine schnelle Boost-Fähigkeit.
  • Open-Space-Bereiche arbeiten zonenweise, damit einzelne Messpunkte nicht ganze Flächen übersteuern.
  • Zellenbüros profitieren von einer stabilen Grundlüftung mit moderater Anpassung bei wechselnder Belegung.

Wichtige Abgrenzung: Luftreiniger können Partikel und Aerosole reduzieren, ersetzen aber keine Außenluft. CO₂, Gerüche und viele Emissionen (z. B. aus Materialien) werden damit nicht abgeführt – dafür braucht es echten Luftaustausch.

aerosilent business 600 – im Detail Komfortlüftung mit WRG für Büro und Kleingewerbe: CO₂-geführt, leiser Betrieb, kompakt und effizient.

Planungslogik und Wirtschaftlichkeit: CO₂-Zielwerte, Volumenstrom und Energieeffekt verbinden

Für Planung und Wirtschaftlichkeit müssen ppm-Zielwerte in konkrete Frischluftmengen übersetzt werden. Dahinter steht eine einfache Logik: Menschen produzieren CO₂, Frischluft verdünnt es. Je mehr Personen im Raum oder je niedriger der gewünschte Zielwert, desto höher muss der Luftvolumenstrom sein.

Rechenbeispiel: Besprechungsraum

Praxisbeispiel: Ein Besprechungsraum mit rund 40 m² Fläche und zehn Personen benötigt für CO₂-Werte unter 1.000 ppm etwa 30 bis 40 m³ Frischluft pro Person und Stunde – insgesamt also rund 300 bis 400 m³/h.

Energieeffekt: Bedarfsgerecht statt pauschal

Der große Vorteil der CO₂-Regelung liegt im Vergleich zu fixen Lüftungszeiten. Statt dauerhaft auf maximale Belegung auszulegen, wird nur dann hochgeregelt, wenn der Bedarf tatsächlich entsteht. In vielen Bürogebäuden lassen sich so 15 bis 30 Prozent Heizenergie einsparen  – oft sogar mehr in Randzeiten.

Praxisbeispiele zeigen diesen Effekt deutlich: Räume mit regelmäßigen Spitzen über 1.400 ppm bleiben nach der Umstellung konstant unter 800 ppm – bei gleichzeitig sinkendem Energieverbrauch, weil die Anlage dynamisch statt pauschal arbeitet.

Kriterium Fensterlüftung CO₂-geführte Lüftung
Luftqualität Schwankend, abhängig von Disziplin Stabil geregelt, automatisch angepasst
Energieverbrauch Hoch (Wärmeverluste im Winter) 15–30 % geringer durch WRG + bedarfsgerechten Betrieb
Komfort Zugluft, Lärm, Temperaturschwankungen Vortemperierte Zuluft, leiser Betrieb
Verlässlichkeit Abhängig von Nutzern Automatisch, dokumentierbar
Meeting-Tauglichkeit Frischluft kommt oft zu spät Boost-Funktion bei CO₂-Peaks

Nächster Schritt: CO₂-Ziele festlegen und Regelung verlässlich umsetzen

Wer CO₂-Zielwerte realistisch festlegt, Sensorik richtig platziert und die Regelung sauber umsetzt, schafft dauerhaft gute Luftqualität im Büro. Gleichzeitig sinkt der Energieeinsatz, weil Lüftung nur dann arbeitet, wenn sie tatsächlich gebraucht wird.

Bedarfsgerechte Lüftung mit intelligenter CO₂-Steuerung verbindet Komfort, Gesundheit und Wirtschaftlichkeit. Mit passenden Systemen und fachlicher Planung lässt sich dieses Potenzial zuverlässig ausschöpfen.

Für den Start reichen meist Grundriss oder Skizze, Raumgrößen sowie typische Belegung und Nutzungszeiten – alles Weitere ergibt sich aus der Auslegung und einem praxistauglichen Regelkonzept.

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Schullüftungssysteme für Schulen: Nachhaltiger Schulbau mit Lüftung und Wärmerückgewinnung Lüftungslösungen für Schulen: Anforderungen an Raumklima, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit Gebäude- und Energiekonzepte brauchen Deutschland braucht bessere Gebäude. Vor allem im Bereich Bildung – hinsichtlich Raum- und Lernklima, aber auch in Bezug auf Energieeffizienz, Resilienz sowie Nachhaltigkeit. Der Holzmodul-, Holzrahmen- und Holztafel-Fertigbau bietet die Lösung für viele drängende Probleme an - auch unter dem Aspekt der C02-Speicherung und -senke. Kernelement einer energieeffizienten Bauweise und des Gesundheitsschutzes in Bildungseinrichtungen müssen neben einer optimalen Gebäudedämmung dazu passende effiziente Fenster und Türen sowie eine Wärmeversorgung mittels Wärmepumpen und auch Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sein. Im Fertigbau sind gerade Letztgenannte technisch und räumlich optimal integrierbar. Sanierungsstau bei Schulen: Herausforderungen für moderne Schullüftungssysteme Deutschland hat ein Problem: Der Bestand an Bildungsbauten, mehrheitlich in den 1960er- bis l980er-Jahren errichtet, ist in die Jahre gekommen und in vielen Fällen sanierungs- oder gar abrissbedürftig. Hier finden sich bildlich übertragen die „Autobahnbrücken der deutschen Bildungslandschaft". Dem prekären baulichen Zustand steht die Verpflichtung entgegen, nach der die Schulträger ganztägige Förderung und Betreuung bieten müssen. Dafür bedarf es kurzfristig Tausender neuer Räume. Zugleich steigen die Schülerzahlen: Im Schuljahr 2022/23 wurden ca. 11,1 Mio. Schüler:innen unterrichtet. Das entspricht 1,9 % mehr als im Vorjahr. Davon waren allein durch stärkere Geburtsjahrgänge + 0,8 % begründet. Ein Anstieg von ca. 18 % wurde bei ausländischen Schüler:innen, insbesondere durch Flüchtlinge aus der Ukraine und anderen Krisengebieten, verzeichnet. In den allgemeinbildenden Schulen lag die Zunahme bei fast 22 %. Bis 2035 werden die Schülerzahlen laut Prognosen auf ca. 11,7 Mio.(+ 5,4 %) anwachsen. Hinzu kommen erhöhte Raumbedarfe für die gesetzlich verbindliche Inklusion von Schüler:innen mit Beeinträchtigungen. Weitere Kapazitäten werden für neue Unterrichts- und Lernkonzepte (Stichwort: mobile Lernlandschaften) erforderlich. Lange Planungs- und Bauzeiten für neue Bildungsbauten von bis zu zehn Jahren verschärfen die angespannte Situation im Bildungswesen zusätzlich und machen die ohnehin steigenden Bau- und Investitionskosten fast (un)kalkulierbar. Modulare Schulgebäude als Grundlage für moderne Schullüftungssysteme Bei Schulträgern und Planenden scheint sich die Erkenntnis durchzusetzen, dass das negative Image von Modulbauten auf undifferenzierten Vergleichen mit temporären Containeranlagen aus Stahlblech (Baucontainer) beruhen, die nicht mehr zeitgemäß sind. Klassische Container sind im Raster starre, unflexible Gebilde; für den temporären Einsatz konstruiert und ausgelegt. Modulare Gebäude hingegen werden auch für den Dauerbetrieb gebaut. Die im Produktionswerk unter laufender Qualitätskontrolle hergestellten Module sind konstruktiv und bauphysikalisch ausgereift und energietechnisch optimiert. Sie erfüllen alle bauordnungsrechtlichen Anforderungen sowie DIN-Vorgaben hinsichtlich Brandschutz, Schallschutz und Wärmeschutz. Das bedeutet: Modulare Gebäude sind mit konventionell errichteten Bauten „auf Augenhöhe" bezüglich Qualität, Werthaltigkeit und architektonischen Gestaltungsmöglichkeiten. Solide wie „Stein auf Stein", nur schneller und flexibler- so kann der Modulbau heute charakterisiert werden. Grundsätzlich können neue Gebäude aller Art in Modulbauweise errichtet werden. Für Fassaden ist alles realisierbar, was konventionelles Bauen bietet: großflächige Verglasungen, Putz auf Wärmedämmverbundsystemen oder vorgehängte, hinter-lüftete Fassadenelemente. Modulbau bedeutet daher weder ,,Neuer Plattenbau" noch das Aufeinanderstapeln von Containern. Modulbauten sind von konventionell errichteten Gebäuden nicht zu unterscheiden. Bei der Gestaltung der Innenräume räumt die Bauweise sogar die Freiheit ein, große Räume ohne störende Zwischenwände zu eröffnen. Eine baubegleitende Planung ist beim Modulbau allerdings nur begrenzt möglich. Damit werden jedoch auch Mehrkosten vermieden, die beim konventionellen Bauen inzwischen fast zwangsläufig durch ständige „Planänderungen" anfallen. Prozesse verlaufen parallel; das heißt, während z. B. Streifenfundamente konventionell vor Ort erstellt werden, produziert das beauftragte Modulbauunternehmen die Raummodule in seinen Werkhallen bereits vor. Damit kann die Produktion von Raummodulen in etwa mit der modernen Produktion in der Autoindustrie verglichen werden. In konditionierten Werkhallen werden die einzelnen Montageabschnitte komplett erstellt. Verzögerungen durch Schlechtwetter entfallen und die Arbeitsplatzqualität für die Mitarbeitenden ist sehr hoch. Vorteile modularer Schulgebäude für Schulträger und Kommunen Die reinen Investitionskosten der Erstellung eines Modulgebäudes sind mit denen eines konventionell errichteten Gebäudes vergleichbar. Aber es gibt eine Reihe von Vorteilen, mit denen sich die Modulbauweise bezahlt macht. So können Modulgebäude aufgrund der witterungsunabhängigen Produktion ganzjährig und zum Teil sogar im Schichtbelrieb produziert werden und sind somit bis zu 50 % schneller fertig. Die serielle Fertigung im wettergeschützten Werk ermöglicht eine hohe Präzision und sichert die konstant hohe Qualität. Die Module erhalten bereits ab Werk den definierten Ausbaustandard, in der Regel inklusive Heiz- und Sanitärleitungen, dezentraler Lüftungslösungen, Elektroinstallationen und fertiger Oberflächen. Alles anschlussfertig für die vorbereiteten Gebäudeanschlüsse. Auf der Baustelle werden die für den Transport witterungsgeschützt verpackten Module im Baukastensystem innerhalb weniger Tage montiert. Anschließende Ausbauarbeiten nehmen nur noch wenige Wochen in Anspruch. Für die Umgebung und den Schulbetrieb bedeutet das eine kurze und damit geringe Belastung durch Lkw-Transporte und Baustellenlärm. Mit Raummodulen entstehen hochwertige, dem jeweiligen Bedarf angepasste Gebäude. Lebenszykluskosten von Schulgebäuden mit integrierter Lüftungstechnik Ein Modulgebäude ist von der Lebensdauer her mit mindestens 50 Jahren mit einem Massivgebäude absolut vergleichbar, und bei den Lebenszykluskosten schneidet es erheblich günstiger ab als ein konventionell errichtetes Gebäude: flexible Anpassung der Planung und Gestaltung an die individuellen Anforderungen keine Störung des Schulbetriebs, Erweiterung und Umbau in den Sommerferien zuverlässige Terminplanung mit Fixterminen nachhaltige Bauweise mit mehrfach wiederverwendbaren Raummodulen niedrige Planungs- und Erstellungskosten Planungs- und Investitionssicherheit geringe Lebenszykluskosten Schullüftungssysteme im Modulbau: Dezentrale Lüftungslösungen für Schulen Die Modulbauweise bietet aufgrund ihrer hohen Flexibilität und der industriellen, teilweise seriellen Herstellungsverfahren beste Voraussetzungen für die Integration dezentraler Lüftungslösungen in Schulen und Kindertagesstätten. Gleichzeitig stellen dezentrale Lüftungslösungen die ideale Basis für neue Gebäude- und Unterrichtskonzepte mit flexiblen Lernlandschaften und diversen Begleiträumen dar. Lüftungssysteme können so in die Gebäude bzw. Möblierung integriert werden, dass sie de facto „unsichtbar" für die Lehrerschaft und Lernenden arbeiten und die Raumakustik nicht beeinträchtigen. Gemeinsam mit einer optimalen Strömungsverteilung werden physiologische Störmomente reduziert, die bereits durch die reine Sichtbarkeit hervorgerufen werden können. Zug- und/oder Kältegefühl werden vermieden. Das höchste Lob wird dann erteilt, wenn die Lehrerschaft, nach der Behag-lichkeit im Klassenraum mit der Lüftung gefragt, antwortet: ,,Lüftung? Haben wir keine in der Klasse! Aber immer gute Luft!" Lüftung mit Wärmerückgewinnung in Schulen: Energieeffizienz im Klassenraum Eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung erzielt in einem Klassenraum pro Jahr eine Heizenergieeinsparung von bis zu 6450 kWh p. a. oder 39 % gegenüber Klassenräumen mit klassischer Fensterlüftung. Dies entspricht rund 650 l Heizöläquivalent pro Jahr und Klassenraum. Diese Einsparung mit einem monetären Wert von ca. 1000-1500 Euro p. a. würde also Energieeffizienzinvestitionen für einen Lebenszyklus von maximal 20 Jahren in der Höhe von 20 000 Euro rechtfertigen. Die Berechnung setzt voraus, dass die Energiepreise auf dem heutigen Preisniveau verbleiben. Eine Anlage amortisiert sich somit bereits nach 10 bis 14 Jahren, inklusive aller Wartungs- und Instandhaltungskosten sowie Ersatzfilter. Klimaschutz durch Schullüftung Immer mehr Städte und Regionen erklären für ihr Gebiet den "Klimanotstand". Wer aber so etwas sagt, muss auch bei Bildungseinrichtungen beginnen. Sollen diese saniert, modernisiert oder neu gebaut werden, so ist eine Planung mit dem Ziel höchster Energieeffizienz und Nachhaltigkeit der Gebäudetechnik unumgänglich. Ohne neue Ansätze und neues Denken werden Natur und Umwelt zum Verlierer und damit letztendlich der Mensch, da er somit seine Lebensgrundlagen selbst zerstört. Die Verwendung von Holz gegenüber Beton, Zement, Ziegel und anderen mineralischen Baustoffen stellt eine sofort wirksame C02-Senke dar. Die Studienlage hierzu ist eindeutig und wird selbst von Verbänden wie dem Verein Deutscher Zementwerke e. V. mit Zahlen bestätigt. Gesundheitsschutz durch kontrollierte Schullüftung Klassenräume müssen energieeffizient beheizt werden, eine hohe Luftqualität wie auch gute visuelle und auditive Bedingungen bieten. Blendeffekte durch einfallendes Sonnenlicht und Lärmeinträge aus der Umwelt oder aus Nachbarklassen müssen vermieden werden. Kurze Nachhallzeiten sorgen für gute SprachverständIichkeit. Darüber hinaus sind innere Lasten störungsfrei abzuführen. Eine Klasse mit 30 Schüler:innen produziert pro Stunde 2,3-2,7 kWh Wärme und ca. 500 l C02. Liegen die Werte beim lufthygienischen Leitparameter C02 hoch, zeigt dies meist auch eine hohe Schadstoffbelastung an. Deshalb benötigt eine Klasse pro Stunde zwischen 500 und 900 m 3 Frischluft. Alle Lüftungskonzepte müssen sich in diesen Kontext einpassen. ln einen Klassenraum werden Luftschadstoffe aus vielen Quellen eingetragen, darunter flüchtige organische Verbindungen (VOC) aus Baumaterialien, Möblierung, Raumausstattung, technischer Ausstattung, Bekleidung und Kosmetik, aus Mikroorganismen oder auch menschlichen Aktivitäten. Ihr Abtransport schützt die Gesundheit von Lernenden und Lehrkräften nachhaltig. Zudem führen bessere Lernbedingungen nachweislich zu Verbesserungen der Lernleistungen von bis zu 8 % (Durchschnitt Zensuren). Dazu tragen auch relative Raumluftfeuchten im Zielbereich von 40 bis 60 % (ASR-Arbeitsstättenrichtlinien), moderate durchschnittliche Raumtemperaturen und der Abtransport überschüssiger Wärme im Sommer bei. Eine effektive Nachtauskühlung etwa kann selbst bei hochsommerlichen Nachttemperaturen von mindestens 21 °C die Temperatur im Klassenraum bis 8:00 Uhr morgens auf bis zu 24 °C absenken, ohne den Einsatz von Klimageräten und somit mit minimalem Energieverbrauch (ca. 360 W/h). Um die Mittagszeit wurde z. B. in einer Schule in Deggendorf in den gemessenen Räumen bei einer Außentemperatur von 36 °C eine Höchsttemperatur von ca. 28 °C ermittelt. Resultat ist eine Verringerung von Krankheits- und Ausfallzeiten von Schüler:innen und Lehrpersonal.
17. 11. 1952 – 09. 10. 2025
14. Oktober 2025
Er hat mit seiner Menschlichkeit, Leidenschaft und Tatkraft unser Unternehmen geprägt. Das, was er hinterlassen hat, bleibt unvergessen.
Bevorstehende Preisanpassung zum 01.03.2025
11. Februar 2025
Sehr geehrte Kundinnen und Kunden, wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen in unsere innovativen, professionellen und energieeffizienten Haustechniklösungen. Ihre Zufriedenheit und eine langfristige, erfolgreiche Partnerschaft stehen für uns an erster Stelle. Um Ihnen weiterhin höchste Qualität, nachhaltige Produkte und erstklassigen Service bieten zu können, passen wir unsere Preise zum 01. März 2025 an. Dieser Schritt ist aufgrund der anhaltenden Kostensteigerungen in den Bereichen Rohstoffe, Energie, Transport und Logistik erforderlich. Wir haben diese Entscheidung sorgfältig abgewogen, um die gewohnt hohe Leistungsfähigkeit unserer Produkte und Dienstleistungen zu gewährleisten.
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Von 25. bis 26. September fand die SCHULBAU Salon & Messe im Palladium Köln statt. drexel und weiss war als Aussteller mit den Vertriebsmitarbeitern Ralph Langholz und Philipp Weithmann auf der Messe vertreten.
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drexel und weiss wurde vom Amt der Vorarlberger Landesregierung als "Familienfreundlicher Betrieb" ausgezeichnet. Diese Anerkennung wird an Unternehmen verliehen, die sich besonders für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen.